Komm her Marie


Komm her, Marie!
Sag mir, was dich quält.
Zeig mir, was dir fehlt.
Woher sind deine Tränen?
Als ich ging, war doch noch alles gut!
Was ist nur passiert, als ich nicht bei dir war?
Wieso sind deine Augen rot?
Das Salz auf deiner Haut ist wie ein böses Zeichen.
Ich war doch nicht so lange fort.
Hat diese Zeit gereicht dich so zu verändern?

Marie, das Leben ist nicht leicht!
Und ich kann dich gut verstehn,
wenn deine Träume dir bei uns vergehn.

Komm her, Marie!
Komm hoch in meinen Baum.
Steig ein in meinen Traum.
Verlass die schwarze Insel.
Hier bei mir sind Messer aus Papier,
Floretts aus Marzipan und Colts aus Schokolade.
Ich bin ein Vogel aus der Stadt,
ein Fuchs vom platten Land und hab nichts zu verbergen.
Wenn du willst, klinkst du dich bei mir ein,
ich leihe dir mein Ohr und lass dich erzählen.

Marie ....

Alles dreht sich, jeder schwimmt.
Du bist es nicht, der Land gewinnt.
Steine fallen, Haare wehn,
die ganze Welt scheint zu vergehn.
Immer Hektik, immer Jagen,
jeder will dir an den Kragen.
So kann es nicht weitergehn.
Glaub mir, Marie, ich kann verstehn.

Komm her, Marie!
Leg dich in meinen Arm.
Ich halt dich fest und warm.
Du wirst bei mir nicht frieren.
Das was war, wird so schnell wieder gut.
Die Tränen trocknen ab, du wirst wieder lachen.
Ich weiß, oft sind die Sorgen schwer.
Man glaubt es geht nicht mehr und lässt die Brocken fallen.
Ruh dich aus und schlaf bis morgen früh.
Dann bist du wieder frei und kannst dich erklären.

Marie ....

Werner Vogt, Vocals
Udo Lummer, Drumprogrammierung, Bass, Guitars,DX7,alle Synthesizer

© 2007 by Klangmix-Verlag