Hab’ nichts zu verlieren
Ich bin überall und nirgends,
mit der Nase hart am Wind.
Mal bin ich der große Zampano,
manchmal wie ein kleines Kind.
Trage stolz den Staub der Straße,
ohne Angst vor Schweiß und Blut,
Ich kann lieb und gut und zärtlich sein,
aber auch voll Hass und Wut.
Täglich start` ich meine Reisen,
irgendwo vom Rand der Seele,
plane sauber und präzise,
ohne dass ich Erbsen zähle.
Hab nichts zu verlieren,
bin ein sehnsuchtsvoller Mann.
Wenn ich nicht meine Träume hätte,
wär nichts Echtes an mir dran.
Hab nichts zu verlieren,
bin ein ehrlicher Filou.
Doch wenn du auf meinen Teppich kämst,
wär`s vorbei mit meiner Ruh.
Oh yeah, all right, come on, baby.
Auf dem schmalen Grat des Lebens,
halte ich im Sturm Balance.
Quetsche mich durch jedes Balkenkreuz
und suche trotzig meine Chance.
Habe keine Angst vorm nächsten Mal,
was du planst, berührt mich nicht.
Es gibt nichts, das mich zerstören kann,
da nehme ich mich in die Pflicht.
Doch wenn du mit mir durch die Berge willst,
musst du meine Tiefe spür`n.
Wenn du nur auf die Fassade stierst,
wirst du mich niemals ganz verführ`n.
Hab nichts zu verlieren ....
Es gibt keine Quelle, die nicht irgendwann versiegt,
und als mein Herz versteinert war, hab ich mich selbst besiegt.
Ich warte unter Bäumen, bis die Sonne wieder scheint.
Auch wenn du ewig weiterlügst, hast du mal um mich geweint.
Irgendwo auf dieser Erde
Steht ein Bett für den, der liebt.
Auch wenn ich dich nicht mehr halten kann,
ich bin einer, der vergibt.
Nimm ein paar Blumen aus dem Garten,
trink noch Wein von meinem Tisch.
Ich bin näher am Geschehen,
und meine Tränen sind noch frisch.
Mach die Tür ganz leise zu,
ich geh träumend durch den Tag.
Irgendwo in diesem Chaos,
gibt es eine, die mich mag.
Werner Vogt, Vocals, Piano
Udo Lummer, Drumprogrammierung, Bass, Guitars,alle Synthesizer
© 2007 by Klangmix-Verlag
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