Wenn du willst


Was morgen ist, steht in den Sternen.
Die schwarzen Wolken sind von uns.
Vor mir die weißen Stadtlaternen,
mein altes Haus steht irgendwo im Dunst.
Ich hab gefragt, um dich zu finden.
Die Leute schütteln nur den Kopf.
Noch keine Lust, zu viele Sünden.
Am Ende bleibt der alte Frust.

Wenn du willst, komm ich mit bis ans Ende der Welt.
Wenn du willst, weil mich hier nicht mehr allzuviel hält.
Wenn du willst, mach ich`s klar und wir gehn schon morgen durch die Wüste.

Du suchst allein in leeren Straßen,
nur Wunder findest du bei uns nicht mehr.
Es müssen alle den Strohhalm fassen,
dann fließt der Honig von ganz allein zu dir.
Ich hab nur dich für meine Ängste.
Ich will zu allen zärtlich sein.
Nimm meine Hand, ich möchte fliegen,
denn irgendwo soll alles besser sein.

Wenn du willst ....

Überall auf der Welt spielen Kinder im Sand,
und sie träumen den ganzen Tag.
Doch irgendwann dreht der Wind,
und sie träumen nicht mehr,
und wer weiß dann noch, woran es lag.
Ich habe angeklopft, doch die Tür ging nicht auf,
jetzt stehe ich draußen im Wind.
Ich schlag den Kragen hoch und zieh' den Hut in die Stirn,
weil mir Warten keinen Schlüssel bringt.

Ich bin kein Freund von langen Reden.
Wenn es sein muss, pack ich die Klamotten ein.
Der Himmel färbt sich mittags grün im Süden,
und im Norden wird er langsam braun.
Ich hab genug von großen Worten,
die Taten zähl ich auf an einer Hand.
Wir werfen nur mit süßen Sahnetorten,
die Flecken glänzen noch immer an der Wand.

Wenn du willst ....

Werner Vogt, Vocals
Britta Denkert, Backingvocals
Udo Lummer, Drumprogrammierung, Bass, Guitars,Piano, alle Synthesizer

© 2007 by Klangmix-Verlag