Segel im Wind
Im Hamburger Hafen liegt mein weißes Schiff
und wartet auf günstigen Wind.
Ich hole meine Sehnsucht aus der Rumpelkammer
und mache mich wieder zum Kind.
Mein Löwe muss mit, der mit dem Loch im Kopf,
sonst fühl ich mich auf See allein.
Die Träume brodeln im Suppentopf,
ich lade nur Phantasten ein.
He o he! Raus in die See!
Rein in die Abenteuer!
Dafür ist mir nichts zu teuer!
Ich liebe den Himmel, den Sturm und die See
und träume vom Schatz der Piraten.
Den Platz hinterm Ofen hab ich aufgegeben,
ich kann auf mein Glück nicht mehr warten.
Wir fliegen dem Albatros nach übers Meer
und suchen das Gold aus den Träumen.
Ich werde es finden, irgendwann, irgendwo,
will keine Zeit mit Getändel versäumen.
Tief in der Brust,
sitzt dieser Drang hinaus.
Kaum bin ich hier,
will ich schon wieder raus.
Unter der Haut
fließt diese dunkle Macht.
Wie mit Magie
hat sie mich in Fahrt gebracht.
Der Himmel ist schwarz wie am jüngsten Tag.
Das Wasser schlägt gierig ans Fenster.
Es flimmert wie Angst in a young-boys-heart.
In den Segeln flüstern Gespenster.
Wir drücken uns fest wie die Schafe im Frost
und brüllen gegen den Wind.
Irgendwo leuchtet ein Sonnenstrahl.
Jetzt weiß ich, dass wir sicher sind.
He o he .....
Werner Vogt, Vocals
Udo Lummer, Drumprogrammierung, Percussion, Bass, Guitars,Rhodes, alle Synthesizer
© 2007 by Klangmix-Verlag
|
 |