Mach mal Licht
Ich seh` die Hand vor Augen nicht, brauch` n bißchen Kerzenlicht.
Ohne Warnung fiel im Haus auf einmal die Beleuchtung aus.
Schon seit Stunden sitz` ich stumm in diesem dunklen Etwas rum.
In meinem Zustand brauch` ich dich, denn Dunkelheit ist fürchterlich.
Bitte sag` was oder schrei, geh` nicht so vorbei.
Mach mal Licht, ich kann nur Gedanken sehn.
Mach mal Licht, bist du hässlich oder schön?
Mach mal Licht, dein Parfum macht mich verrückt.
Mach mal Licht, denn im Dunkeln sieht man nicht,
mach mal Licht.
Mir kommen Angst und Schrecken hoch, steck` im Nichts, im schwarzen Loch.
Ich bin völlig irritiert, hab` mich in mir selbst verirrt.
Dunkelheit nimmt mir die Luft, mein ganzer Lebensmut verpufft.
Liebe ist die helle Macht, die uns befreit aus dieser Nacht.
Tu was, gib dich zu erkennen, zeig` mir den Weg hinaus.
Mal erscheint die Dunkelheit eng wie ein zu kleines Kleid.
Manchmal ist sie weit, weit bis wer-weiß-wohin.
Die schwarze Nacht wird aufgehellt, wenn Licht in dieses Dunkel fällt,
aber leider gibt es hier kein Fenster.
Dein Geruch ist sanft und warm, nimm mich doch einfach in den Arm.
Reiss dich zusammen, sag` ein Wort, sonst spülen mich die Ängste fort
Ich will sehn, wer mich verführt, wer mir das Gift ins Essen rührt.
Irgendwo musst du doch sein. Gibt`s dich wirklich? Bist du Schein?
Sind wir nur ein Heer von Blinden, die sich suchen, doch nie finden?
Komm gib Laut, ich muss dich sprechen, sag` einfach nur Hallo.
Werner Vogt, Vocals
Britta Denkert, Backingvocals
Udo Lummer, Drumprogrammierung, Bass, Guitars, Piano, alle Synthesizer
© 2007 by Klangmix-Verlag
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