Werner Vogt, Jahrgang 1947, hat sich schon relativ früh
mit der damals populären Beatmusik eingelassen.
Mit 17 Jahren - noch als Gymnasiast - wurde er vom
Fieber für Rock und Blues erwischt und bis heute nicht
mehr losgelassen.
Eine Framus - Bassgitarre für 320 DM sollte die
Einstiegsdroge werden, aber nichts passierte.
Die vier Saiten gaben ohne Verstärker kaum verwendbare Töne
ab und der anfängliche Enthusiasmus ließ innerhalb von wenigen
Stunden gewaltig nach.
Erst eine im Tausch erworbene Höfner-Rhythmusgitarre mit
immerhin drei mächtigen Abnehmern sorgte für den bis jetzt
andauernden Schub.
Es ging durch die Keller und Spelunken Ostwestfalens, Treppen rauf,
Treppen runter, auf dem Rücken Rost, London, Marshall, Vox, Max
oder Echolette, wurde lauter, aber auch differenzierter, intelligenter
und komplizierter, bis keiner mehr durchblickte und alles mit der
Kakadu-Combo wieder fast von vorne anfing.
Es müssen weit über tausend Gesichter gewesen sein
und nur wenige sind geblieben und haben sich eigenartigerweise
kaum verändert. Udo ist immer noch Udo, Carlo bleibt Carlo
und Joe hat seit 15 Jahren seine Frisur nicht verändert.
Nur Roth-Händle raucht keiner mehr. Dafür wird mehr Rotwein getrunken
oder klares Wasser.
The Loadstones, Percy and the Goalbirds, The People,The Green Onions,
Virus, Skyline und Kakadu-Combo liegen inzwischen hinter ihm und
er hat immer noch nicht genug.
Werner arbeitet mit Udo an eigenen Songs, die jetzt bei Klangmix einer
größeren Öffentlichkeit vorgestellt werden sollen.
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